SG Oberhöchstadt 1931/82 e.V.

07.10.2012

Zeidler und Oppermann wie einst Mourinho und Morais

Das Tor der Eintracht Reserve schien über weite Strecken des Spiels wie vernagelt zu sein, der Schiedsrichter tat auch sein Bestes, das es 70 Minuten dauerte bis die SGO das Spiel für sich entscheiden konnte. Aber der Reihe nach…

In der Startaufstellung der SGO sollte sich mal wieder etwas verändern, Daniel Ernst, Dirk Seibert und Maximilian Gräf sind auf Abi-Fahrt im Ausland. Auch aus der Ferne wollten alle auf dem laufenden gehalten werden, so kamen während des Spiels etliche Nachrichten bei  Eltern, Mitspieler (die nicht im Kader waren) oder Betreuern an. Kai Politycki ersetzte Daniel Ernst im Tor, den Platz hinter den Spitzen übernahm wie bereits am vergangen Mittwoch Denis Winter für Dirk Seibert. Rick van Heukelum nahm zunächst auf der Bank platz. Auf sein Debüt im Zeidler-Team konnte sich Mounir Hamidouche freuen, „Durch gute Trainingsleistung und sein Engagement in den Spielen der Reserve hat er sich den Platz im Kader verdient.“ so Zeidler.

Es war von Anfang an, mit Ausnahme eines Freistoßes in der 4. Minute für Oberursel, ein Spiel auf ein Tor. Die Angreifer der SGO konnten meist nur mit unfairen Mitteln gestoppt werden, wie Beispielsweise Lars Steier, der ein ums andere Mal seine Gegenspieler stehen ließ und frei vorm Torwart auftauchte. Die Zuschauer, die hauptsächlich aus Oberhöchstadt-Fans bestanden, sollten nach ca. 15 Minuten den ersten großen Aufreger mit erleben. Lars Steier konnte sich wieder einmal auf der rechten Angriffseite durchsetzen und wurde von seinem Gegenspieler im Strafraum zu Fall gebracht. Ein Pfiff des Schiedsrichters blieb aber aus, diese Entscheidung konnte Trainer Sven Zeidler nicht akzeptierten und ließ den Schiedsrichter das auch lautstark wissen. Es sollte nicht bei dieser einen Fehlentscheidung bleiben, es dauerte keine fünf Minuten, da war Lars Steier wieder seinem Gegenspieler entwischt und wurde erneut im Torraum zu Fall gebracht. Wer nun dachte der Schiedsrichter würde nun Elfmeter für die SGO pfeifen lag komplett daneben. Stattdessen gab er Abstoß und zu dem noch eine Gelbe Karte für eine Schwalbe an Lars Steier. Auch diese Entscheidung zweifelte Zeidler lautstark an und wurde vom Schiedsrichter vom Spielfeldrand verwiesen. Fortan standen Zeidler und Abteilungsleiter Oppermann per Handy in Verbindung mit einander, so wie es einst Real Madrid Trainer José Mourinho nach einem Platzverweis mit seinem Co-Trainer in der Champions League tat. Das junge SGO Team zeigte sich vom durchgreifen des Schiedsrichters unbeeindruckt und spielte weiterhin seinen offensiven Fussball. Die Tatsache das man die sich bietenden Chancen nicht nutze, sei es durch Ungenauigkeiten im Abschluss oder den glänzend aufgelegten Keeper der Heimmannschaft, ließ den Tabellenführer aus Oberhöchstadt völlig kalt. Es ging mit 0:0 in die Halbzeit, was die Gastgeber schon als großen Erfolg für sich verbuchten, hatte man doch außer dem Freistoß nach vier Minuten keinen Ball auf das Tor von Keeper Politycki gebracht und kein SGO-Tor zugelassen.

Nach der Pause spielte die SGO munter weiter, suchte und fand immer wieder Lücken im Defensivverbund der Eintracht Reserve. Immer wieder scheiterten die SGO-Stürmer am glänzend parierenden Keeper, das Eintracht Tor schien an diesem Tag wie zu genagelt. In der 70. Minute war es dann Pierre Probst, der mit der Brechstange ein Loch in das zugenagelte schlug. Sein strammer Schuss aus 28 Metern wurde zwar noch vom Keeper pariert aber rutschte ihm über die Fingerspitzen in das Tor hinein. Die Hereinnahme von Lorenz Grabowski einige Minuten zuvor machte sich bezahlt, auf der rechten Außenbahn machte er weiter viel Druck, so wie vor ihm Patric Gößele, so dauerte es nicht lange und sein Gegenspieler wurde nach wiederholtem Foulspiel duschen geschickt. Die öffnete weitere Räume für die SGO, und Christian Freissmuth konnte in der letzten Minute dem Spiel noch seinen Stempel aufdrücken. In gewohnter Freissmuth-Manier kam der Ball zum Anführer der Torschütztenliste in der B-Liga und für den Torschützen vom Dienst war es nur noch Formsache den Ball zum 2:0 im Netz unterzubringen.

Auch gegen das Abwehrbollwerk von Eintracht Oberursel II fand das Zeidler-Team die richtigen Mittel und sicherte sich den zehnten Saisonsieg im zehnten Spiel und steht nun mit 30 Punkten, 56:6 Toren an der Spitze der Kreisliga B. Am nächsten Wochenende gastiert das Team beim A-Liga-Absteiger FC Altkönig, die noch nicht zu 100 % zu ihrer Form gefunden haben aber sich sicherlich freuen würden der SGO den ersten Punktverlust bei zubringen. Damit dies nicht geschieht arbeiten Sven Zeidler und sein Team unter der Woche weiter und freuen sich auf ein „Heimspiel“ an der AKS.

Aufstellung:
Kai Politycki; Ralf Dörschel – Andreas Hans – Patrick Ott; Kevin Hartmann – Philipp Spiegel; Pierre Probst – Denis Winter – Patric Gößele; Lars Steier – Christian Freissmuth

Auswechselspieler:
Mounir Hamidouche; Lorenz Grabowski; Rick van Heukelum

 

Tore:
1:0 (70. Minute) Pierre Probst
2:0 (90. Minute) Christian Freissmuth

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